Regionen - Attraktionen

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Der Nationalpark "Lower Zambezi" liegt in nicht allzu weiter Entfernung von Lusaka jenseits der Berge am unteren Teil des Zambezi, unterhalb des Lake Kariba. Dieser relativ junge Park profitiert stark vom gegenüberliegenden Mana-Nationalpark in Zimbabwe mit dem enormen Tierreichtum. Zwischen den Ufer herrscht reger Wechsel von Tieren, schwimmende Elefanten sind oft zu sehen. Der Zambezi mit seinen vielen Inseln ist hier sehr breit und bietet Raum für prachtvolle Tier- und Vogelbeobachtungen vom Boot aus. Der schmale Landstreifen zu den Bergen hin ist ähnlich bewachsen wie das Ufer im Mana-Park mit den typischen, hohen Bäumen. Viele kleine Kanäle aber auch offene Flächen bieten idealen Raum für Wildtiere. Nahezu alle Arten, aber keine Giraffen, kommen vor und sind gut zu entdecken.

Der Park ist nur schwer zugänglich, insbesondere für Selbstfahrer. Es gibt weder Einkaufsmöglichkeiten in weitem Umkreis noch andere Infrastruktur wie Werkstätten etc. Außerdem ist der Park so wild, daß man sich unbedingt erfahrenen Guides anvertrauen muß und soll, um es richtig genießen zu können. Im Park selbst sind wenige Camps, die sehr gut ausgestattet sind und in reizvoller Lage gebaut sind. Der Standard ist sehr hoch, entsprechend die Preise. Doch auch wenn man noch die Charterflugkosten hinzurechnen muß, der Besuch eines solcher Camps lohnt sich unbedingt, wenn man die Wildnis in einer großen Vielfalt auf so unterschiedliche Arten erleben möchte. In der zeitlichen Planung muß man auf die Winde achten, die jahreszeitlich bedingt den Staub im Zambezital aufwirbeln.

 

Der Luangwa-Fluß ist berühmt geworden durch zahlreiche Tierfilme, die hier gedreht wurden. Er mäandert sich entlang dem Nationalpark und bietet an seinen Ufern herrliche Ausblicke auf Flora und Fauna. Der "South Luangwa" - Nationalpark mit seinem Buschland aber auch offenen Flächen ist Heimat vieler Tierarten und einer großen Menge von Tieren. Er gehört sicher zu den spektakulärsten Gameparks des Kontinent. Hier sind auch die Camps von Robin Pope, einem bekannten Safariguide insbesondere für Fußsafaris über mehrere Tage.

Einige, sehr gut ausgestattete Camps liegen am Fluß rechts und links der Brücke. Sie sind dann geeignet, wenn sie einen direkten Zugang zum Park haben, um längere Anfahrten zu vermeiden. Die klassische Form schlechthin und nach wie vor die für diesen Park und die anwesenden Partner angemessene Form sind die Walking-Safaris. Über 2 bis 4 Nächte gehen diese hochwertigen Safaris mit sehr großem Erlebniswert. Ohne Gepäck mit Übernachtungen in festen Buschcamps.

Wir können diese klassische Safariregion mit enormen Tierbestand sehr empfehlen. Die Jahreszeit ist zu beachten, zumal viele Camps in der größten Hitzezeit schließen. Eine Fußsafari als ein ganz besonderes Naturerlebnis sollte man wenn möglich einplanen. Einmal im Jahr kann man den Luangwa bis zum Zambezi über 350km mit dem Kanu befahren, ein weiterer Höhepunkt.

Der Park ist leicht zu erreichen, doch nur mit dem Flugzeug, daß regelmäßig von Lusaka verkehrt. Charterverbindungen zwischen verschiedenen Camps im Lande sind möglich.

"Kafue-Nationalpark" ist einer der größten Gameparks weltweit. Über 400 Vogelarten sind hier zu beobachten, und nahezu alle Tierarten sind vertreten. Darüber hinaus sind es die unterschiedlichen Landschaften, die in diesem riesigen Park vorkommen. Es wechseln Sümpfe, offene Flächen, Steppe, Buschland und Grasland. Der Park lohnt sich insbesondere für Überlandsafaris, ist er doch relativ einfach mit dem Fahrzeug zu erreichen. Auf dem Wege liegt ein kleiner Park, "Lochinvar-Park", der zur richtigen Jahreszeit besuchenswert ist für die Vogelwelt.

Wenige gute Camps liegen weit verstreut im Park. Sie sind am besten mit dem Flugzeug von Lusaka zu erreichen. Die Straßenverbindung ist besser geworden, doch lohnt sich nur, wenn man den Lochinvar-Park auch besuchen möchte.

Der Park ist auch gut geeignet für Safaris mit mobilem Camp.

 

Die Victoria Falls am "Upper Zambezi" auf der Zambiaseite wurden bisher eher als Tagesausflug von Zimbabwe besucht. Zur Zeit entstehen hier große Hotels. Weiter flußaufwärts sind es einige wenige Lodges und Camps, die reizvoll direkt am Ufer des dort weit verzweigten Zambezi liegen. Zahlreiche kleinere Stromschnellen und viele Inseln im Fluß geben den Reiz für Schlauchbootfahrten, Kanutrips bis zu den Fällen und kleinere Raftingausflüge. Viel Wild ist vom Fluß aus zu beobachten.
Die Anreise kann über Victoria Falls in Zimbabwe erfolgen oder über Lusaka.

Der Lake Tanganyika ist einer der großen Seen entlang des Afrikanischen Grabens. Alle diese Seen sind sehr alt und tief. Der Fischreichtum ist enorm. Die Infrastruktur ist noch nicht sehr ausgeprägt, doch es ist ein Paradies für Angelsportler. Einige wenige Lodges laden aber auch zum Erholen ein. An Palmenstränden fühlt man sich mit klarem Süßwasser recht wohl.
Die Anreise ist allerdings aufwendig.

Planen Sie insbesondere in Zambia langfristig und mit zuverlässigen Partnern. Die Camps sind nur sehr klein, dafür individuell. Wichtig für das Budget und die Zeit ist, wie die Transfers organisiert sind. Ganz wichtig für die wahre Qualität der Camps und Lodges ist, wie gut die Guides sind, die Sie mit der Natur vertraut machen sollen.
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