Regionen - Attraktionen

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Nationalpark und Attraktionen:

 

Nationalparks in Zimbabwe
Schon vor Jahrzehnten entstanden schöne, große Nationalparks mit einem Tierreichtum, der seinesgleichen sucht. Hege und Pflege führen bis heute zu dem Erfolg, das Land mit der größten Tierartenvielfalt zu sein. Aber auch die jeweilige Anzahl ist überwältigend, manchmal schon zu hoch (Elefanten). Anfangs weniger beachtet mögen die über 600 Vogelarten sein, doch sie stellen später ein Faszination für sich dar. In allen Nationalparks sind die Tiere wichtig, trotzdem lohnt sich der Besuch mehrerer Parks aufgrund der Unterschiede der Landschaftsformen.

 

Mana-Pools Nationalpark

bue-mana.jpg (15809 Byte)Dieser Park ist der wildeste Gamepark unter allen in Zimbabwe. Die Besonderheit besteht neben dem Tierreichtum und der Einsamkeit in der Lage am Zambezi, der sich hier zu einem mächtigen, breiten Strom entwickelt hat. Über den Fluß geht der Blick auf die Berge von Zambia, und am Fluß entlang zieht sich ein Landstreifen mit einer sehr typischen Flora. Es sind die großen, hohen Bäume, die diese Landschaft prägen und in Filmen unverkennbar machen. Die Tierbeobachtungsmöglichkeiten sind besonders gut. Der Fluß mit seinen zahlreichen Inseln bietet ständige Blicke auf Büffelherden, querende Elefanten und zahlreiche Raubtiere. Für Vogelliebhaber ist dieser Park eine große Anziehung.    Diashow

Der Zugang zum Park ist lang und mit eigenem Fahrzeug beschwerlich. Im Park selbst ist man angewiesen auf eine Safari mit "Mobilem Camp". Dann hat man aber grandiose Erlebnisse und Blicke. Der Park ist nicht über das ganze Jahr geöffnet, und auch die teilweise starken Winde mit viel Staub sollte man bei der zeitlichen Planung berücksichtigen.

Wir raten hier sehr zu einer geführten Safari, noch dazu, wo es einer der wenigengiraffen.jpg (10003 Byte) Parks ist, wo man Fußsafaris unternehmen kann. Eine Alternative sind aber auch wenige Camps am Rande des Parkes.




Die Chinhoyi-Höhlen mit den türkisblauen, noch unerforscht tiefen Wassern lohnen einen Stop auf dem Wege von Harare nach Kariba bzw. Mana-Pools.

Lake-Kariba und Matusadona-Nationalpark
Ca. 300km lang und bis zu 45km breit ist dieser riesige Stausee des Zambezi, der rundherum weit in das Hinterland nahezu unberührt ist und so gar nicht nach Stausee aussieht. Viele Inseln und weite Wälder von abgestorbenen Bäumen prägen das Bild auf dem See. Um den See herum hat sich insbesondere im Matusadona-Nationalpark echtes, vielfältiges Wildleben entwickelt. Vom sicheren Boot aus sind große Herden und Raubtiere zu beobachten. Die ganze Tiervielfalt von Wassertieren bis hin zu der Vogelwelt sind zu sehen und zu erleben. Die Sonnenuntergänge sind schon fast kitschig.

BueausWasser.jpg (10690 Byte)Interessant hier sind die verschiedenen Arten der Wildbeobachtung. Mit Motorbooten kommt man langsam entlang der weit verzweigten Uferlinien bis tief in versteckte kleine Kanäle. Vom Hausboot selbst hat man einen sehr bequemen Rundblick, kann aber auch mit entsprechend qualifiziertem Führer Fußsafaris unternehmen, aber auch Safaris mit dem Fahrzeug sind möglich.

Man erreicht diese interessante Region des Sees über Kariba, und es ist die schönste Art, sich von dort mit dem Hausboot auf bequeme und durchaus sehr angenehme Art wie auf einer kleinen privaten Kreuzfahrt bringen zu lassen, und darauf auch zu übernachten.  Diashow

Kariba und Stausee
Der Ort selbst ist erst mit der Errichtung des Sees entstanden. Einige Hotels liegen an den Ufern. Der Staudamm ist sicher eine Besichtigung wert. Vor allem ist er auch Ausgangspunkt für Sportangler, für die der See mit seinen besonderen Fischarten eine große Anziehungskraft hat.

Chizarira-Nationalpark
Schwierig zu erreichen, besticht dieser Park durch seine Unberührtheit. Von einem Hochplateau hat man einen Blick bis hin zum Karibasee. Die Tierwelt ist nicht so zahlreich wie in anderen Parks, sehr wohl ist aber die Vogelwelt erwähnenswert. Tiefe Canyons, die zu Wandertouren einladen, prägen das Landschaftsbild. Es ist ein Park, der sich auf einer weiteren Tour nach Zimbabwe unbedingt lohnt.

Victoria-Falls
Unmittelbar und hautnah im wahrsten Sinne sieht der Besucher, wie sich derfalls.jpg (11351 Byte) Zambezi auf 1,7km Breite eine 100m tiefe Schlucht in den Fels gegraben hat. Weit sichtbar und spürbar ist die Gischt über den Fällen von dem "Rauch, der donnert", wie Einheimische dieses Naturschauspiel genannt haben. Ein kleiner tropischer Urwald hat sich im Umfeld gebildet. Besonders spektakulär sind die Regenbögen am Nachmittag oder in der Frühe. Zu Fuß erreicht man den kleinen Park vom gleichnamigen Ort. Der Ort selbst ist ein klassischer, traditioneller Touristenort mit Craft-Center, vielen Hotels aber auch netten Gästehäusern.

Berühmt ist das klassische "Victoria Falls Hotel".

Victoria Falls liegt an der Bahnlinie Kapstadt-Kairo, dessen kleiner Bahnhof sehenswert ist. Es verkehren noch Dampfzüge auf der Strecke nach Bulawayo und darüber hinaus bis weit nach Südafrika.

Anziehungspunkt für Golfer ist der wieder errichtete Golfplatz am Zambezi mit seinen "natürlichen Tierhindernissen". Safarimöglichkeiten bieten sich in den Nat.-Park am Zambezi. Sundowner-Cruises am Abend sind beliebt, ebenso die Kanufahrten oberhalb der Fälle.

Dann ist da noch die Raftingstrecke schlechthin im tief eingeschnittenen Canyon unterhalb der Fälle. (Siehe auch: Aktivitäten)  Diashow

Hwange-Nationalpark
Der Park bietet die größte Tierartenvielfalt aller Parks im südlichen Afrika, und seine erhaltene "Wildheit" machen ihn zu einer besonderen Attraktion. Berühmt ist er für die enorme Elefantenpopulation. Sein großes Einzugsgebiet und seine Weitläufigkeit läßt ein echtes Gefühl von Unberührtheit und tiefster Natur aufkommen. Das gut verzweigte Wegenetz und das Buschland ermöglicht noch den individuellen Genuß des Entdeckens und Beobachtens ohne eine Vielzahl anderer Fahrzeuge neben sich.

blaustar.jpg (13728 Byte)Geführte Safaris und Wanderungen vermitteln ein echtes Buscherlebnis, insbesondere, wenn man innerhalb des Parks übernachten kann, sei es in Camps oder Lodges oder aber auch in "Mobile Camps", die wir auch hier sehr empfehlen können. Auch Selbstfahrer mit eigenem Fahrzeug können den Park für Tagestouren besuchen. Diashow

Matopos-Nationalpark
Von Cecil Rhodes wurde Matopos als die schönste Landschaft auserkoren. Man muß diesen Garten aus unterschiedlichsten Granitformationen bewundern. Er wirkt wie ein verspieltes Gebirge aus hellbraunem, rundlichem Granit, sei es in Form von "Walfischrücken", "Balancing Rocks" oder scheinbar wild aufgetürmten Granitkugeln. Halbhöhlen mit sehr alten, wunderbar erhaltenen Felsmalereien zeugen von früher Anwesenheit der Buschmänner. Ein kleinerer Game-Park hat als besondere Attraktion neben der Landschaftsform eine große Anzahl von den sehr selten gewordenen Nashörnern zu bieten. In unmittelbarer Umgebung des Parks erlebt man das "romantische" Afrika mit kleinen Ansiedlungen im Schutze der Felsen. Großartige Ausblicke hat man vom Rande des Escarpments bis zu 200km tief in die Landschaft.  
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gz-turm.jpg (24440 Byte)Great-Zimbabwe-Ruinen
In einer landschaftlich schönen Umgebung steht dieses große Zeugnis einer alten, hochstehenden Kultur. Es gilt als das kulturhistorisch bedeutendste Monument Afrikas südl. der Sahelzone. Sehr gut erhalten sind zwei große Bauwerke zu besichtigen. Umfangreiches Hintergrundwissen vermitteln Führungen und einschlägige Reiseführer.

In unmittelbarer Nähe liegt der "Lake-Kyle-Nat.-Park" mit einer guten Anzahl von White Rhinos.

 

Gonarezhou-Nationalpark
In Südosten des Landes gelegen erholt sich dieser Park stetig von dem Bürgerkrieg im benachbarten Mosambique, der den Tierbestand sehr dezimiert hat. Noch wenig frequentiert bietet er aber eine sehr schöne Landschaft mit den Sandklippen des Rundu.

Save-Conservancy
Dies ist zwar kein offizieller Nat.-Park, doch ein sehr großes Wildareal. Großfarmer haben sich zusammengeschlossen, Zäune niedergelegt und die Bewirtschaftung aufgegeben. Ein großes Nashornprojekt läuft hier. Auf einigen Lodges bzw. Camps erlebt man das Gefühl der Wildnis. Leider ist das Gebiet zur Zeit sehr unruhig.

Chimanimani-Nationalpark
Neben dem Anblick bizarrer Gebirgsfelsen, Wasserfällen, die zum Schwimmen einladen und schöner Wandermöglichkeiten, gibt es Gelegenheiten zu ausgiebigen Bergtouren.

 

Vumba-Berge
Unweit von Mutare in den Eastern-Highlands liegt diese Landschaft mit einem eindrucksvollen Botanischen Garten, der einen Überblick über die Pflanzenwelt eines Großteils dieser Region vermittelt. Das Klima und die grüne Umgebung lädt ein zu Wanderungen. Hier liegt auch der wohl schönste Golfplatz dieser Region (wenn nicht weltweit).

Nyanga-Nationalpark
Im Nordosten, an der Grenze zu Mosambique gelegen, liegt die "Afrikanische Schweiz". Es zählt zu den Sommerfrischegebieten der Stadtbevölkerung aufgrund des frischen, kühlen Klimas. Hier liegt auch der höchste Berg Zimbabwes in einer grünen Landschaft mit zahlreichen Flüssen und Wasserfällen. Grandiose Ausblicke bieten die Berge, die auf zahlreichen Wanderungen erstiegen werden können.

Limpopo-Gebiet: Unbekannt, weil abgelegen und sehr trocken, ist dieser Landstrich an der Grenze zu Südafrika. Halbwüstenähnliche Gebiete bieten neben interessanten Landschaftsformen auch eindrucksvolle Besonderheiten wie z.B. sehr gut erhaltene Funde von Dinosaurierskeletten.

Bulawayo als 2. größte Stadt des Landes mit ca. 600.000 Einwohnern ist eine typische Kolonialstadt. Hier lohnt sich u.a. der Besuch eines der besten Nationalmuseen in Afrika.

Harare als Hauptstadt mit über 1 Mio. Einwohnern ist fast eine Gartenstadt mit einem Skyline-Zentrum. In dieser und um diese moderne und großteils saubere Stadt sind kulturelle und auch afrikanisch alltägliche Sehenswürdigkeiten zu entdecken (siehe unten).

In unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Harare liegt am See der McIlwaine-Nationalpark.

Auf dem Wege durch das Land sollte man nicht vorbeifahren an::

Eine Rast an den Half-Way-Houses  ist durchaus angebracht. Hier stehen Zeugnisse der Vergangenheit von den mühsamen, langen Transporten zwischen den Zentren.

Mutare ist eine Einkaufs- und Gartenstadt in den Eastern Highlands mit kleinem Game-Park und guter Anbindung an das Gebiet von Vumba.

Was tun, wo!
Bulawayo
- Sehr interessantes Nationalmuseum: Geschichte, Fauna, Flora, Mineralien uvm..
- Hillside-Damm mit botanischem Garten
- Eisenbahnmuseum. - Kami-Ruinen ca.15km entfernt.
- Mzilikazi-Craft-Center
- Chipangali-Tierpark mit einer Vielzahl von Tieren
- Matopos mit Game-Park, Rhodes-Grab, Felsmalereien, Cirene-Mission uvm.

Victoria-Falls
- Victoriafälle am besten am Nachmittag (Regenbogen!), zu Fuß zu erreichen
- Safari im Nationalpark am Zambezi
- Ort mit Bahnhof, Vic-Falls-Hotel, Craft-Village, Big Tree
- Shopping beim Craft-Village
- Sundowner-Cruise auf dem Zambezi
- Africa-Dance-Show im Craft-Village
- Flight of Angles im Kleinflugzeug über die Fälle
- Rafting
- Krokodilfarm
- Golf

Kariba
- Krokodilfarm
- Kasino im Carabean-Bay-Hotel
- Ort auf dem Berg mit Blick auf Staumauer
- Bootausflug in den Matusadona Nat.-Park
- Schiffsausflug auf dem See

Harare
- Stadttour mit Tabakmuseum, Stadtplatz, Nationalgalerie, Stadtpark
- Chapungu-Park mit Shonaskulpturen und Schmuck
- Shopping im Stadtzentrum
- Touren in die Umgebung: Birdsgarden, Lionspark, Nat.-Park, Snake-Park, Bot. Garten,Aloegarten
Sport: viele Golfplätze im Stadtgebiet und naher Umgebung

Einkauf: Shona-Skulpturen sind weltweit angesehen und sehr beliebt. Die beste Auswahl ist in Harare.

Hwange: Game-Drives, Walking-Safaris

Mana: Game-Fahrten, Kanutouren, Walking-Safaris

Nyanga: Wanderungen, Reisten, Scenic-Drive, Golf, Wasserfälle, White-Lady,

Vumba mit botanischem Garten, Wanderungen und Golf

Great-Zimbabwe: Ruinen, Lake-Kyle-Park, Damm, ital. Kapelle

Chimanimani: Wasserfall, Bergtouren, Wanderungen

 

Kunst und Kultur
Zahlreiche Felsmalereien zeugen von einer langen Geschichte in Zimbabwe. Die bis zu 10.000 Jahre alten Kunstwerke in meist Halbhöhlen sind insbesondere in Matopos verbreitet.
Die bis zu 900 Jahre alten Steinbauten von Great-Zimbabwe, das dem Land seinen Namen gab (Haus aus Stein), vermitteln einen Eindruck über eine hochstehende schwarzafrikanische Kultur dieser Zeit.
Weltweit berühmt geworden sind die Shona-Steinskulpturen, die neben Holzarbeiten die Bildhauerkunst bis heute prägen.
Viel Interessantes bieten die Nationalgalerie in Harare und das Nationalmuseum in Bulawayo.


Planen Sie in Zimbabwe langfristig und mit zuverlässigen Partnern. Die Camps sind nur sehr klein, dafür sehr individuell. Wichtig für das Budget und die Zeit ist, wie die Transfers organisiert sind. Ganz wichtig für die wahre Qualität der Camps und Lodges ist es jedoch, wie gut die Guides sind, die Sie mit der Natur vertraut machen sollen.
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