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Zimbabwe
gehört zu den Ländern des südl. Afrika. Unter dem Namen Rhodesien war es nicht nur ein sehr beliebtes Reise - Safariland, es gehörte auch wirtschaftlich zu den Paradeländern Afrikas. Es war und ist reich an Bodenschätzen, an Bodenkulturen, und mit dem großem industriellen Fortschritt vergangener Zeit konnten Voraussetzungen geschaffen werden, die uns das Reisen heute sehr angenehm machen, ohne daß die "Wildheit" des Landes verloren ging.

Zimbabwe gehört zu den subtropischen Ländern. Das Klima ist geprägt von zeitlich klar abgegrenzten Regenperioden und der Höhenlage, und daher ist es fast das ganze Jahr über sehr verträglich.

Das ganze Jahr über ist Saison in Zimbabwe. Klimatisch etwas weniger empfehlenswert sind die Sommermonate Januar bis Mitte März. Die Regenzeit hat ihren Höhepunkt mit entsprechender Schwüle. Im Frühjahr bis Juni ist das Land grün und voller Farben bei angenehmen Temperaturen. Die Tierbeobachtung ist etwas eingeschränkt, da der Busch dicht ist und die Tiere sich auf viele noch vorhandene Wasserstellen verteilen.

Ab Mitte Juni trocknet die Vegetation aus, andere Farben sind zu sehen. Es ist damit zu rechnen, daß es nachts sehr kühl werden kann, tagsüber ist es sonnig und angenehm. Ab Mitte August beginnt die besonders gute Zeit der Wildbeobachtung, die Temperaturen sind warm und sehr ausgeglichen. Im Oktober wird es normalerweise recht warm, ohne daß es aber aufgrund der trockenen Luft unangenehm wird. Das Land beginnt wieder zu blühen, insbesondere die berühmten Jakarandabäume.

Im November können die ersten Regenfälle einsetzen, kurze Schauer die für Abkühlung sorgen. Der Dezember bringt je nach Einsetzen der Regenzeit wenige Schauer zuweilen auch kurze, sehr heftige Gewitter. Längere Schlechtwetterperioden kommen selten vor.

 

Die Landschaft ist sehr variantenreich: Im Osten sind die Eastern Highlands bis zu 2.800m hoch (auch afrikanische Schweiz genannt) mit klaren Flüssen und grünen Bergen bis zur bizarren Bergwelt des Chimanimani. Im Highveld (Mitte, 1.200-1.700m) herrscht das typische Buschland vor, im Süden das trockene Lowveld. Im Westen liegen die großen Naturparks mit kaum besiedelten großem Umfeld. Der Nordwesten ist geprägt vom Strom Zambezi, angefangen mit den Victoria-Fällen, dem Lake-Kariba und den Mana-Pools.
Eine ganz besondere Naturschönheit sind die Matoposberge mit ihren faszinierenden Granitformationen.

Über 12% der Landesfläche bestehen aus Nationalparks, hinzu kommen große, fast unberührte Flächen im Umfeld, die großen Tierwechsel im Lande zulassen.

Fauna
Über die Vielzahl der Tiere, insbesondere auch der Vielfalt der Arten an dieser Stelle zu schreiben, wäre zu aufwendig. Man kann darauf vertrauen, daß Zimbabwe ein wahres Tierparadies ist. Es sind wilde Tiere, teils auch gefährliche, doch mit dem nötigen Respekt vor der Natur und mit guten Guides kann man sie genießen, ohne sie fürchten zu müssen. Auch Schlangen stellen kaum ein Risiko dar, zumal sie sehr, sehr scheu sind.

Erwähnenswert sind aber sicher auch die großen Möglichkeiten zur Vogelschau. Farbenprächtige und interessante Exemplare in großer Vielfalt sind ideal zu beobachten.

Der Fischreichtum zahlreicher Seen und Flüsse ist für den Angler erwähnenswert.

Flora
Oft überrascht sind Besucher von Blumen, Büschen und Bäumen dieser Region.Boug..jpg (13993 Byte) Nicht nur, daß bei uns mühsam gezogene Pflanzen dort in üppiger, wilder Pracht gedeihen, es sind auch in der Trockenzeit farbenprächtige Pflanzen zu bewundern. Je nach Jahreszeit blühen sie inmitten grüner Flächen oder zwischen hellgelbem Gras mit teils immergrünen Büschen.


bub.jpg (12091 Byte)Die Menschen Zimbabwes gelten als außergewöhnlich freundlich. Den größten Anteil stellen die Shonas, 20% sind Ndebele und mit geringem Anteil leben kleinere Volksgruppen wie die Tongas. Die Weißen (Europäer genannt) stellen gut 1,5% der Bevölkerung.




Reisebedingungen

Senioren: Die Anreise ist gut verträglich, denn es gibt keine Zeitumstellung. Die Flugzeit beträgt i.d.R. ca. 10 Std. im Nachtflug. Die Erholungsphase kann unmittelbar nach Ankunft in Harare schon beginnen. Das Klima war schon in der Vergangenheit als besonders gesund bei den Engländern bekannt. Die Höhenlage und das trockene Klima helfen sogar bei Atemwegs- und Kreislaufproblemen, so daß sich auch ältere Menschen sehr wohl fühlen können. Hitze ist nur während weniger Monate (Jan.-März) ein Problem, da mit Feuchtigkeit aus der Regenzeit verbunden

Im Lande ist es die Kunst der Planung, eine auch intensive Tour streßfrei und erholsam gestalten zu können. Viele Transfers geschehen per Flugzeug, die Hauptreiseziele sind in unmittelbarer Nähe von Flugplätzen. Bei entsprechender Organisation sollte ein attraktives Ziel fast nahtlos in ein neues schönes Erlebnis übergehen.

Kinder: Erfahrungsgemäß ist eine Reise auch mit kleineren Kindern ab 4 Jahren machbar. Voraussetzung ist sicher eine gute Vorbereitung, um das Interesse der Kinder zu gewährleisten, und daß sie sich den Gegebenheiten der Natur anpassen können. Respekt vor der Natur ist im Busch für alle angebracht, bei den Kindern ist es meist ein guter Guide, der dafür sorgen kann.

Familien: Besonders ideal ist eine Safari auch für Familien, denn es zeigt sich bei allen Generationen in gleicher Weise das Interesse und die Faszination für die Natur, insbesondere Tiere und das Abenteuer "Busch".

Freundeskreis: Zimbabwe bietet sich an für Individualtourismus auch und insbesondere für geschlossene Kleingruppen. Alles ist eingerichtet auf solche Gruppen, so daß selbst eine 4rer-Gruppe schon geschlossen und trotzdem günstig reisen kann.

 

Standards
Der allgemeine Standard bei Unterkünften ist erstaunlich hoch betreffend Komfort und Sauberkeit. Hotelzimmer entsprechen größtenteils europäischen Niveau, Swimmingpool ist nahezu selbstverständlich.

Von besonderer Qualität sind die ausgesuchten Lodges. Es sind kleine Anlagen mit wenigen Gästen, sehr geschmackvoll eingerichtet und mit ausgezeichnetem Service.

Die als Camps bezeichneten, festen Anlagen sind ebenso hochwertig. Die "Häuser" sind feste Großzelte mit Mobiliar, oftmals Strohdach darüber und haben Bad und Toilette "en suite" direkt am eigenen Zelthaus.

Gästehäuser in Afrika sind eher kleinen, besonderen Landhotels bei uns zu vergleichen.

Bed and Breakfast - Quartiere sind eigentlich eher angenehme Gästehäuser, und Gästefarmen bieten allen Komfort, den sich der Farmer oft selbst gönnt.

Die größte Furcht war anfangs das Essen. Der vermutlich englische Einfluß (ein grobes Vorurteil) machte zu schaffen. Jedoch alle Bedenken sind restlos zerstört worden. Das große Angebot aus dem Lande selbst von Früchten, noch wohlschmeckenden, vielfältigsten Gemüsearten und gute Fleischsorten bis hin zu Wild und Fisch wird zu einer üppigen und wohlschmeckenden Speisenfolge verarbeitet. Streng geachtet wird dabei auf Sauberkeit. Selbst Salate sind ohne Bedenken zu genießen, zumal die Produkte aufgrund der Fruchtbarkeit des Bodens kaum gedüngt werden. Selbst mitten im Busch kann man mit dem typischen, üppigem engl. Frühstück rechnen, zahlreiche Snacks zu Mittag und am Abend ein mehrgängiges Menü.

Das angebotene Trinkwasser ist rein, weil i.d.R. aus Grundwasservorkommen, natürliche Säfte aus Zitrusfrüchten ein Genuß und natürlich der klassische Afrika-Drink, Gin and Tonic.

Tee als sehr gutes Nationalgetränk wird zu jeder Zeit gereicht, nur der Kaffee ist weniger empfehlbar.

 

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