Afrika-da wollte ich immer schon mal hin, aber..?
Allgemeines
Die Länder des südlichen Afrikas (wie z.B. Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Mozambique, Zambia, Malawi) sind Savannenländer mit eher gemäßigtem Klima, anders als z.B. die Tropenländer. Hinzu kommt die Höhenlage. Dies bedeutet:
Klar abgegrenzte Wetterperioden mit Regenzeit im dortigen Sommer, d.h. Dez.-März, und klarem, trockenem Klima mit angenehmen Temperaturen den Rest des Jahres. Die geringe Luftfeuchtigkeit sorgt für Wohlbefinden und verhindert während der besten Reisezeit wesentlich das Aufkommen von Ungeziefer und Moskitos.

Konkrete Sorgen
Malariarisiko besteht nur in wenigen Gebieten und das  hauptsächlich in der Regenzeit. Ein Infektionsrisiko läßt sich durch Stichverhinderung und Einnahme von Tabletten (1x pro Woche) vermindern. Erkrankungen sind heute heilbar, müssen jedoch als solche erkannt sein.
Aidsrisiko verhindert man durch Mitnahme von Einwegspritzen, Einweghandschuhe (im Verletzungsfalle) bzw. durch die allgemein anerkannten Vorsichtsmaßnahmen.
Bilharziose , eine Art Wurmkrankheit, ist bei baldigem Erkennen heilbar. Das Risiko ist gering, wenn man das Baden in stehenden Gewässern im Uferbereich vermeidet.
Cholera, Typhus, Hepatitis und Schlafkrankheit kommen aus Gründen des Klimas und der guten Infrastruktur sehr selten vor.
Schlangen kommen vor, zu sehen sind sie allerdings bestenfalls in der warmen Periode. Diese Tiere sind sehr scheue Fluchttiere und scheinen in einer Unfallstatistik kaum auf.
Mit dem nötigen Respekt werden diese mehr Freude als Probleme bereiten.

Klima
Als sehr gesund kann das Klima bezeichnet werden, sofern man richtige Reisezeiten wählt. Das trockene Klima und die Höhenlage wirken sich gut auf Kreislauf und Atemwegsprobleme aus. Es ist geprägt von einer Regen- und einer Trockenperiode.
Selbst ältere Menschen fühlen sich wohl und können die Schönheiten nach Herzenslust genießen.

Sicherheit
Auffällig ist die Freundlichkeit der Menschen insbesondere in Ländern wie Zimbabwe, Namibia, aber auch in den anderen Ländern der Region. In wenigen großen Zentren soll man mit Sozialkriminalität rechnen, doch ländliche Regionen kann man uneingeschränkt genießen. Kritische Krisengebiete (Grenzregionen) werden wir nicht empfehlen.

Aktuelles
Wie aktuell wir sind, können Sie aus unserer Rubrik „Aktuelles“ entnehmen.

Essen und Trinken
Das große Angebot aus den Ländern selbst von Früchten, noch wohlschmeckenden, vielfältigsten Gemüsearten und guten Fleischsorten bis hin zu Wild und Fisch wird zu einer üppigen und wohlschmeckenden Speisenfolge verarbeitet. Streng geachtet wird dabei auf Sauberkeit. Selbst Salate sind ohne Bedenken zu genießen, zumal die Produkte aufgrund der Fruchtbarkeit des Bodens kaum gespritzt werden. Selbst mitten im Busch kann man mit dem typischen, üppigem engl. Frühstück rechnen, mit zahlreichen Snacks zu Mittag und am Abend mit einem mehrgängigen Menü.
Das angebotene Trinkwasser aus Grundwasservorkommen ist rein, natürliche Säfte aus Zitrusfrüchten schmecken hervorragend  und der klassische Afrika-Drink, Gin and Tonic, ist ein Genuß.
Tee als Nationalgetränk wird zu jeder Zeit gereicht, nur der Kaffee ist oft weniger empfehlenswert.

Standards
Der allgemeine Standard bei Unterkünften ist erstaunlich hoch was Komfort, Sauberkeit und Angebot betrifft. Hotelzimmer entsprechen größtenteils europäischen Niveau. Swimmingpool ist oft selbstverständlich, sogar in Lodges, auf Farmen und in vielen Camps. Bed and Breakfast - Quartiere sind eigentlich eher sehr angenehme Gästehäuser und Gästefarmen bieten allen Komfort, den sich der Farmer oft selbst gönnt.
Aufgrund der guten Infrastruktur im Lande ist das Reisen problemlos. Die Hauptstraßen sind einwandfrei, Busverbindungen haben sich sehr gebessert und Inlandsflüge sind hervorragend.
Die Nebenstraßen sind Natur- oder Schotterstraßen, die gut aber langsam zu befahren sind, solange man sich nicht in den tiefen Busch alleine bewegt.
Die medizinische Versorgung in den Zentren ist in Ordnung, im Notfalle stehen Fluggeräte zur Bergung zur Verfügung.
Englisch spricht im Lande nahezu jeder.

Für wen

Senioren:
Die Anreise ist gut verträglich, denn es gibt keine Zeitumstellung. Die Flugzeit beträgt i.d.R. ca. 10 Std. im Nachtflug. Die Erholungsphase kann unmittelbar nach Ankunft schon beginnen. Kurzweil für Kinder und Ruhemöglichkeiten für Erwachsene ist gegeben Das Klima war schon in der Vergangenheit bei den Engländern als besonders gesund   bekannt. Die Höhenlage und das trockene Klima helfen bei Atemwegs- und Kreislaufproblemen, so daß sich auch ältere Menschen sehr wohl fühlen können. Hitze ist nur während weniger Monate (Jan.-März) ein Problem, wenn sie  mit Feuchtigkeit aus der Regenzeit verbunden ist. Eher ist ein Satz warme Kleidung für die Nacht und den frühen Morgen bei Freiluftfahrten angebracht.
Im Lande ist es die Kunst der Planung, eine auch intensive Tour streßfrei und erholsam gestalten zu können. Viele Transfers geschehen per Flugzeug, die Hauptreiseziele sind in unmittelbarer Nähe von Flugplätzen. Bei entsprechender Organisation sollte ein attraktives Ziel fast nahtlos in ein neues schönes Erlebnis übergehen.

Kinder:
Erfahrungsgemäß ist eine Reise auch mit kleineren Kindern ab 4 Jahren machbar. Voraussetzung ist sicher eine gute Vorbereitung, um das Interesse der Kinder zu gewährleisten, und daß sie sich den Gegebenheiten der Natur anpassen können. Respekt vor der Natur ist im Busch für alle angebracht, bei den Kindern ist es meist ein guter Guide, der dafür sorgen kann. Unter diesen Umständen ist selbst für “Aufgeweckte” das Risiko kalkulierbar. Leider erlauben einige Camps und Lodges, ja sogar Gästehäuser keine Kinder unter 12 Jahre. Hinter dem vorgeschobenen Risikoargument verbirgt sich oft die Angst vor Störungen. Dem begegnet man durch gute Auswahl oder die Buchung von “geschlossenen Gruppen”.

Familien:
Besonders ideal ist eine Safari auch für Familien, denn es zeigt sich bei allen Generationen in gleicher Weise das Interesse und die Faszination für die Natur, insbesondere fürTiere und das Abenteuer “Busch”.

Freundeskreis:
Zimbabwe bietet sich an für Individualtourismus. Alles ist eingerichtet auf kleine Gruppen, so daß selbst eine 4er-Gruppe schon geschlossen und trotzdem günstig reisen

Verkehrsverbindungen

Anreise
Flüge direkt in die Zentren der Länder werden von den meisten europäischen Linien angeboten. Die einzelnen nationalen Gesellschaften fliegen i.d.R. von ihren Heimatflughäfen mit eigenen oder partnerschaftlichen Zubringerflügen von den meisten Flughäfen in Europa. Reine Flugzeit beträgt ca. 10 Std., ohne daß ein Zeitunterschied zu bewältigen ist. Die Tarife sind saisonbedingt sehr unterschiedlich und oft auch von der Buchungslage abhängig.
Anreisemöglichkeiten zu den jeweiligen Flughäfen werden günstig auch von der Bahn angeboten.

Reisen in den Ländern

  • Inlandsflüge: Die Inlandsstreckennetze sind oft sehr gut ausgebaut mit täglichen Flügen zu den wichtigsten Reisezentren. Die Inlandstarife sind relativ preiswert, so daß sich das Fliegen primär anbietet, zumal Transferdienste zu den einzelnen Endzielen fast immer angeboten werden.
  • Die Zugreise ist eher für Romantiker und Menschen mit viel Zeit. Hervorragende Railsafaris werden angeboten, kommen als Transfermittel jedoch kaum in Frage.
  • Reisen mit modernen Überlandbussen sind möglich und auf den Hauptstrecken als Alternative denkbar.
  • Mietautos sind nicht in allen Ländern als idealer Transfer zu empfehlen.
    Empfehlenswert ist diese Variante eigentlich nur dem Selbstfahrer mit sehr viel Zeit (siehe Reiseart). Chauffeurfahrten sind durchaus möglich und rel. preiswert.
  • Öffentliche Verkehrsmittel sind realistisch nur in Form von Flughafenbussen und Taxis vorhanden